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 SO KÜNDIGEN SIE IHRE WOHNUNG RICHTIG

 UMZUGSANGEBOT ERHALTEN

 Der häufigste Grund für eine Wohnungskündigung ist ein geplanter Umzug in eine andere Immobilie. Wenn Sie in eine schönere,

 größere oder auch kleinere Wohnung umziehen und Ihren bisherigen Mietvertrag kündigen möchten, halten Sie grundsätzlich eine

 Kündigungsfrist ein.

 Sie möchten umziehen und suchen ein
 professionelles Umzugsunternehmen? Dann finden
 Sie hier das passende Umzugsangebot.
 

 
 
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 AUSSERORDENTLICHE

 KÜNDIGUNG DER WOHNUNG

 Ein Sonderfall ist die außerordentliche

 Kündigung der Wohnung, da für sie ohne  

 Kündigungsfrist möglich ist. Die Voraussetzung

 legt § 543 des Bürgerlichen Gesetzbuches fest.

 Gründe für eine fristlose, außerordentliche

 Kündigung durch den Mieter sind:

 » Verwehrung der Nutzung

 » erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen

     durch den Zustand der Wohnung

 » dauerhaft starke Lärmbelästigung

 » Bedrohung oder Beleidigung durch den

    Vermieter oder andere Personen aus

    seinem Umkreis

 » erhebliche Beeinträchtigung des

     Mietgebrauchs (wie häufige Heizungsausfälle).

 Der häufigste Grund für eine fristlose

 Kündigung durch den Vermieter ist ein

 Verzug der Mietzahlung. Vermieter sind

 bei Zahlungsverzug zur außerordentlichen

 Kündigung berechtigt: wenn ein Mieter über einen  

 Zeitraum von zwei Monaten mindestens eine 

 Monatsmiete, die Mietkaution von mindestens

 zwei Monatsmieten oder zwei aufeinander

 folgende Monatsmieten nicht gezahlt hat. Der 

 Vermieter kann den Mietvertrag auch fristlos

 kündigen, wenn Mieter ihre Sorgfaltspflicht

 vernachlässigen und die Wohnung stark

 beschädigen oder unbefugt einer anderen

 Person überlassen. Ein vertragswidriger

 Gebrauch oder eine ständige Störung des

 Hausfriedens sind weitere Gründe.

 

 

 WELCHE FRISTEN MÜSSEN MIETER DER WOHNUNG EINHALTEN?

 Die Kündigungsfristen für Immobilien-Mietverträge sind in § 573 c des Bürgerlichen Gesetzbuches festgelegt. Danach beträgt die

 reguläre Kündigungsfrist für Mieter drei Monate. Die Kündigung muss dem Vermieter spätestens am dritten Werktag des ersten

 Monats vorliegen. Schicken Sie das Schreiben per Post an Ihren Vermieter, senden Sie den Brief spätestens drei bis vier Tage

 vorher per Einschreiben zu. Mit diesem belegen Sie, dass Sie die Kündigung rechtzeitig zur Post gegeben haben.

 

 DÜRFEN DIE GESETZLICHEN KÜNDIGUNGSFRISTEN DURCH VERTRAG GEÄNDERT WERDEN?

 Für Ihren Vermieter gelten Kündigungsfristen, die von der Dauer des Mietverhältnisses abhängig sind. Daraus ergeben sich die

 folgenden Fristen:

 

 KÜNDIGUNGSFRIST ABHÄNGIG VON DER DAUER DES MIETVERHÄLTNIS

 bis zu fünf Jahren: drei Monate

 bis zu acht Jahren: sechs Monate

 nach über acht Jahren: neun Monate

 Abweichend von dieser gesetzlichen Regelung darf der Vermieter im Mietvertrag eine Kündigungsfrist vereinbaren, wenn es nicht

 zum Nachteil für den Mieter ist. Billigt Ihr Vermieter Ihnen vertraglich eine kürzere Kündigungsfrist zu, ist sie wirksam. Eine vertraglich

 vereinbarte längere Kündigungsfrist für Sie als Mieter ist unwirksam. Berufen Sie sich in diesem Fall auf die gesetzliche Regelung.

 Andersherum darf der Vermieter für sich nicht im Mietvertrag eine Kündigungsfrist einräumen, die kürzer als die gesetzlichen Vorgaben ist.

 
 WELCHE ANGABEN MUSS DIE KÜNDIGUNG LAUT MIETRECHT ENTHALTEN?

 Nach Paragraf 568 des Bürgerlichen Gesetzbuchs sind Mietverträge schriftlich zu kündigen, inklusive handschriftlicher Unterschrift.

 Aus dem Kündigungsschreiben muss eindeutig der Wunsch hervorgehen, das Mietverhältnis zu beenden. Das Kündigungsschreiben

 des Vermieters muss zusätzlich einen Kündigungsgrund enthalten. Kündigen Sie ihr Mietverhältnis fristlos, müssen Sie Ihren wichtigen

 Grund angeben. Die Angabe des Kündigungstermins ist nicht notwendig, das Mietverhältnis wird automatisch zum nächstmöglichen

 Termin aufgehoben.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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